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Allgemeine Regeln

Teilnehmen dürfen nur Mitglieder einer Freiwilligen, Berufs- oder Werksfeuerwehr. Eine gültige G26.3 mit abgeschlossener Atemschutzausbildung ist nur bei Teilnahme am Einzelwettkampf erforderlich. Am Wettkampftag muss eine Kopie der G26.3 vorgezeigt werden um die Gültigkeit zu validieren. Der Teilnehmer ist für die Teilnahme selbst verantwortlich, während der Anmeldung muss bestätigt werden, dass der Haftungsausschluss gelesen wurde und diesem zugestimmt wird. Den Anweisungen der Schiedsrichter ist Folge zu leisten. Sollten Gefahren für Teilnehmer oder Publikum entstehen kann der Wettkampf unterbrochen werden. Alle Stationen müssen ohne Pause in der korrekten Reihenfolge durchgeführt werden.


Regeln zur Ausrüstung

Um am Wettkampf Teil nehmen zu können muss die vollständige persönliche Schutzausrüstung getragen werden.

Dazu gehören:

 - Feuerwehrstiefel nach DIN EN 15090 Typ 2

 - Einsatzüberhose nach DIN EN 469:2005 mit Leistungsstufe 2 oder Leistungsstufe X1 in Kombination mit einer Hose nach EN 531

 - Einsatzjacke nach DIN EN 469:2005 mit Leistungsstufe 2 (X2, Y2, Z2)

 - Einsatzhandschuhe nach DIN EN 659:2008

 - Feuerwehreinsatzhelm nach EN 443:2008; wobei Nackenleder und Visier entfernt werden dürfen.

 - Atemschutzmaske und umluftunabhängiges Atemschutzgerät

In der Wertungsklasse Einzel findet der Wettkampf mit angeschlossenem Atemschutzgerät statt. Bei Tandem- oder Staffelstart wird nicht angeschlossen. Das Atemschutzgerät, Atemschutzmaske und Lungenautomat werden vom Veranstalter gestellt. Dem Teilnehmer ist es gestattet mit seiner eigenen Atemschutzausrüstung zu starten, sofern Sie zugelassen ist. Sollten Gegenstände während des Wettkampfes verloren gehen, müssen diese umgehend aufgesammelt werden. Erst nach Komplettierung der Ausrüstung darf die Station fortgesetzt werden. Veränderte oder kaputte Schutzausrüstung darf nicht verwendet werden. Visier und Nackenleder dürfen vom Helm entfernt werden. Eine Flammenschutzhaube ist nicht erforderlich. Die Einsatzüberhose muss die Feuerwehrstiefel überdecken. Die Ausrüstung wird vor dem Start von einem Schiedsrichter überprüft.


Station 1: Treppenlauf mit Schlauchpaket

Die Startposition befindet sich am unteren Ende des circa 12 Meter hohen Towers. An der Startlinie liegt in einem gekennzeichneten Bereich ein circa. 19 Kilogramm schweres Schlauchpaket, welches vor dem Start bereits berührt werden darf. Nach erfolgen des Startsignals muss das Schlauchpaket aufgenommen und den Tower auf der äußeren Schulter hochgetragen werden. Auf der obersten Ebene des Tower steht eine Box in die das Schlauchpaket abgelegt werden muss. Kein Teil des Schlauchpaketes darf den Tower berühren. Während des Aufstieges ist es dem Teilnehmer gestattet mehrere Treppenstufen auf einmal zu nehmen. Der Handlauf muss nicht zwingend benutzt werden. Das Schlauchpaket darf den Turm nicht herunterfallen.


Station 2: Hochziehen eines Schlauches und Treppenlauf abwärts

An der Spitze des Turms muss mit einem Kernmanteldynamikseil ein ca. 20,4Kg schwerer Schlauch hochgezogen werden. Dabei muss der Teilnehmer eine Hand- über- Hand- Bewegung ausführen um den Schlauch hinaufzuziehen. Für Teilnehmer die eine Körpergröße von 1,70Metern unterstreiten gibt es eine Sonderregelung, sprecht uns darauf an. Das Schlauchpaket muss über die Brüstung gehoben werden und anschließend in der dafür vorgesehenen Box abgelegt werden. Der Schlauch darf den Tower nicht berühren oder herunterfallen. Beim Abstieg vom Tower müssen beide Handläufe und jede Stufe benutzt werden.


Station 3: Die Hammerschlagmaschine

Bei der Hammerschlagmaschine muss ein Gewicht mit einem 4Kg schweren, rückschlagfreien Schonhammer über eine Distanz von 150 Zentimetern geschlagen werden. Ist das Gewicht hinter der Linie, muss der Hammer in einem 1,2m x 1,2m gekennzeichneten Feld abgelegt werden.


Der Slalomparcours und Schlauchziehen

Der Teilnehmer muss einen circa 42 Meter langen Slalomparcours absolvieren, dabei darf kein Hindernis ausgelassen werden. Am Ende des Parcours liegt ein gefüllter Schlauch der Größe C, welcher über eine Distanz von ungefähr 23 Metern gezogen werden muss. An der 23 Meter Marke muss der Teilnehmer mit einem Wasserstrahl ein Ziel treffen. Hiernach muss das Strahlrohr geschlossen und im dafür markierten Bereich abgelegt werden. Sollte das Strahlrohr noch geöffnet sein, muss der Teilnehmer zurück um es zu schließen.


Station 5: Simulation einer Menschenrettung

Bei der Menschenrettung muss ein ca. 80 Kg schwerer Dummy über eine Distanz von ca. 30m gezogen werden. Der Dummy muss im Rautek Rettungsgriff gezogen werden. Die Zeit wird gestoppt, sobald die Füße des Dummys die Ziellinie überquert haben.


Wertungsklasse Einzel

Der Teilnehmer muss die komplette Strecke mit allen Stationen alleine und ohne Unterstützung absolvieren. Teilnahme nur mit angeschlossenem Atemschutzgerät.


Wertungsklasse Tandem

Der Wettkampf wird mit zwei Personen durchgeführt. Auf halber Strecke muss die Atemluftflasche zwischen den Teammitgliedern gewechselt werden. Das Atemschutzgerät wird vom ersten Teilnehmer erst nach erfolgtem Startsignal angelegt. Das Atemschutzgerät steht am Fuße des Towers und darf vor dem Start nicht berührt werden. Die Gurte an dem Atemschutzgerät sind alle geöffnet und auf weit gestellt. Das Atemschutzgerät muss ordnungsgemäß angelegt werden bevor der Tower bestiegen wird. Im Tandemwettbewerb entfällt das Schlauchpaket auf der Schulter, dafür müssen beim Hochlaufen beide Handläufe benutzt werden. Nachdem die Hammerschlagmaschine erfolgreich abgeschlossen wurde, wird die Atemluftflasche vom zweiten Teilnehmer gelöst und an den ersten Teilnehmer übergeben, welcher dann die Flasche dem zweiten Teilnehmer auf die Rückenplatte aufsteckt. Erst wenn das Atemschutzgerät wieder vollständig angelegt wurde, kann der Wettkampf fortgesetzt werden.


Wertungsklasse Staffel

An einer Staffel nehmen 3 bis 5 Teilnehmer teil. Alle Teilnehmer tragen ein Atemschutzgerät, jedoch keinen Atemanschluss. Jede Station muss vor Austausch des Staffelstabes abgeschlossen sein. Der Staffelstab muss in der Hand geführt und Hand in Hand übergeben werden. Die Stationen dürfen erst nach Übergabe des Staffelstabs berührt werden. Der Staffelstab darf nicht im Mund, in Taschen oder angesteckt mitgeführt werden. Der Staffelstab darf während einer Station abgelegt werden. Für die Wechsel dürfen die Teammitglieder schon an der jeweiligen Station warten. Ein Wechsel kann nur vor oder nach einer Station durchgeführt werden.


Wertungsklasse Team

Ein Team besteht aus drei bis fünf Teilnehmern. Zusätzlich zum Teamstart, der gleichzusetzen ist mit dem Staffelstart, müssen zusätzlich mindestens drei Teammitglieder an einem Einzelwettkampf teilnehmen. Die Zeit des Teams ergibt sich aus den drei schnellsten Einzelstartern und dem Staffelstart.


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